Eine neue Untersuchung der Bitkom (zw. September und Oktober 2025 wurden insgesamt 1.004 Menschen ab 65 Jahren für die Studie befragt) zeigt:
Die Generation 65+ ist heute deutlich stärker online unterwegs als noch vor wenigen Jahren.

Rund 74 % der Seniorinnen und Senioren in Deutschland nutzen inzwischen das Internet – Tendenz weiter steigend. Besonders beeindruckend: In der Altersgruppe der 65- bis 69-Jährigen sind fast alle online, während selbst bei den über 80-Jährigen bereits etwa die Hälfte digitale Angebote nutzt. Dabei stehen vor allem E-Mails, Textnachrichten, soziale Netzwerke, Videoanrufe und das Informieren über aktuelle Themen im Mittelpunkt.
Viele Ältere geben aber auch an, dass sie sich im digitalen Alltag noch nicht völlig sicher fühlen und sich mehr Unterstützung wünschen, etwa beim Umgang mit Apps, Online-Diensten oder digitalen Gesundheitsangeboten.
Ängste und Bedenken bei Nichtnutzern
Von den 26 Prozent in der Generation 65+, die das Internet nicht nutzen, sagten in der Umfrage 47 Prozent, sie kennen sich nicht aus. 15 Prozent haben niemanden, der ihnen helfen könnte.
40 Prozent haben Bedenken, dass ihre Daten nicht sicher sind. Immerhin 8 Prozent sagten, sie hätten Sorge vor gesundheitlichen Folgen durch Internetnutzung.
Frankfurt unterstützt aktiv: Digitale Angebote für ältere Menschen
Gerade in Städten wie bei uns in Frankfurt wächst der Bedarf nach Angeboten, die älteren Menschen helfen, ihre digitalen Kompetenzen zu stärken.
Ein wichtiges Angebot ist dabei DiTA (Digitale Teilhabe im Alter), das Seniorinnen und Senioren Schritt für Schritt an digitale Themen heranführt. DiTA ist ein Projekt des Jugend- und Sozialamtes, der Leitstelle Älterwerden und der Frankfurt University of Applied Sciences. Als ein erstes Teilergebnis des Projekts „Digitale Teilhabe im Alter – Quartiersnahe Versorgung in Frankfurt am Main“ gibt es eine Angebotsübersicht mit Informationen zu:
- praktischen Hilfen zum Umgang mit Smartphone, Tablet & PC
- Beratung zu digitalen Dienstleistungen
- Unterstützung beim sicheren Navigieren im Internet
- verständliche Begleitung ohne Druck
Dies alles trägt dazu bei, dass ältere Menschen selbstbewusster, unabhängiger und vernetzter am digitalen Alltag teilnehmen können – und genau diesen Bedarf bestätigt die neue Bitkom-Untersuchung eindrücklich.
Digitale Teilhabe bedeutet heute Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Je sicherer ältere Menschen digitale Angebote nutzen können, desto besser bleiben sie informiert, eingebunden und sozial aktiv. Frankfurt setzt hier bewusst auf niedrigschwellige Angebote – und macht damit einen großen Schritt in Richtung moderner, inklusiver Stadtgesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie unter: Digitale Teilhabe im Alter – Quartiersnahe Versorgung in Frankfurt am Main (DiTA) | Stadt Frankfurt am Main