Wie Abstrakta in die Ontologie eingehen, und wie die epistemologische Abgrenzung zu Konkretem erfolgt, bildet eines der beiden Themen der Vorlesung (etwa bei Kant, Leibniz, Wittgenstein). Zum anderen wird die mathematische Kategorientheorie thematisiert, und zwar als konzeptuelle Alternative neben (wenn auch nicht anstelle) der fundamentalen Mengentheorie. Begrifflich auf untereinander verknüpfbare „Morphismen“ zwischen „Objekten“ zurückgreifend, werden jenseits bloßer Klassifikation separater Entitäten, die ontologisch eher eine Verschachtelung statt einer Verbindung liefert, interne Strukturen externalisiert. Und Denken wird, gerade auf abstraktester Ebene, zu etwas Anderem als Sprechen, indem Diskursives dem Intuitiven weicht.
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