Vortrag, der die Tagebuchaufzeichnungen von Marie Luise Kaschnitz in den stadtgeschichtlichen Zusammenhang Mitte der 60er Jahre stellt.
Das ist die Zeit, in der die Immobilienspekulation das Westend befällt, Kaschnitz rechnet damit, dass sie ihre Wohnung verliert, dieses Motiv zieht sich durch das gesamte Buch, und das zur Gründung der AG Westend und den Frankfurter Häuserkämpfen führt.
Sie erlebt Frankfurt zur Zeit des offenen U-Bahn-Baus und hat erstaunlich modern anmutende Befürchtungen, was die Modernisierung für das Alltagsleben bedeutet.
"Frankfurt liest ein Buch" in der Kursana Villa Frankfurt
Wolfgang Vogler präsentiert Ausschnitte aus dem Werk "Gott und die Welt" von Rainer Weiss und Marie Luise Kaschnitz....
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