Der Kurator / die Kuratorin (vom Lateinischen curare, „pflegen, sich sorgen um“) oder Kustos / Kustode (vom Lateinischen custos, „Wächter“) gestaltete in seiner/ihrer ursprünglichen Ausrichtung Ausstellungen oder betreute Sammlungen in Institutionen, wie beispielsweise Museen. Seit Ende der 1960er-Jahre hat sich diese Rolle fundamental gewandelt. Kurator*innen erlangen mittlerweile Kultstatus und kaum jemand kann sich heute noch eine nicht-kuratierte Ausstellung vorstellen. Das gefällt nicht jedem, vor allem auch nicht manchen Künstler*innen, die sich oftmals zu Collageschnipseln in Groß-Ausstellungen degradiert fühlen. Die Vorlesung beleuchtet die Nähe und die Distanz zwischen den beiden Gruppen im Kontext der Kunstentwicklung der letzten 50 Jahre.
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