Gutes Altern von Männern erfordert vielfach Neuorientierungen von Selbstbildern und Gefühlen. Oft wollen
gravierende Veränderungen und Grenzsituationen bewältigt werden. Berufsaustritt, Krankheiten und Verluste, aber auch Enkel, Partnerschaften oder neue Lebens- und Sinnwelten fordern heraus.
Was hilft hier gegen Überforderung, Rückzug oder gar Depression? Welche Bilder von „männlicher“ Autonomie und
Souveränität stehen möglicherweise im Weg? Wie können wir so mit uns umgehen und auch miteinander reden, dass sich Herausforderungen in Möglichkeiten für eine neue Lebensorientierung im Altern verwandeln (können)?
Erfahrungsberichte von Teilnehmenden aus Forschungsseminaren mit Männern im Alter ergänzen den Vortrag. Sie
geben Einsicht in ihre Herausforderungen und Möglichkeiten
eines zugewandten, „altersweisen“ Mannseins, das um emotionale Bindungen und Abhängigkeiten weiß.
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