Heute stellen sich vor dem Hintergrund neuer Techno¬logien und künstlicher Intelligenz existenzielle Fragen zu Verlust, Erinnerung und Trauer neu. Wir erleben, wie virtuelle Gedenkplattformen und KI-basierte Chatbots das Trauern mitbestimmen. Wir möchten wissen, was ältere Frankfurter Bürger:innen von diesen Entwicklungen halten, wohin es die Gesellschaft führen kann, ob sie sinnvoll und hilfreich oder bedrohlich für den Trauerprozess sind. Vor der Diskussion stellen wir zwei Fragen: Sollten sich Trauerbots verändern, d.h. lernen und eigenständige „Andere“ werden? Und sollten Hinterbliebene sich durch ihre Nutzung von der verstorbenen Person „lösen“ oder „mit ihr weiterleben“?
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